„Weißt du schon, was du einmal werden willst?“

„Weißt du schon, was du einmal werden willst?“

29.11.2018

Diese Frage bekommt fast jeder im Laufe seiner Jugendzeit einmal gestellt. Während unsere Berufsvorstellungen im Laufe der Zeit immer konkreter werden, bleibt die Frage nach dem Traumjob bei vielen lange unbeantwortet. Manche können ihren Traumjob auch bis spät in das Studium hinein nicht benennen. Falls Sie noch unentschlossen sind, welche berufliche Richtung Sie einschlagen wollen oder Sie mit Ihrem derzeitigen Job nicht zu einhundert Prozent zufrieden sind, dann ist dieser Artikel der richtige für Sie.

 

Der Traumjob zum Greifen nah

Um Ihrem Traumjob einen Schritt näher zu kommen, sollten Sie sich zuerst klar machen, was mit „Traumjob“ gemeint ist. Ein Traumjob ist ein Beruf, der in allen Belangen zu Ihnen passt. Der Traumjob des einen ist nicht gleichzeitig der Traumjob des anderen. Berufs- und Karriereberater sprechen dabei von „Matching“ oder vom „person-environment fit“, also von einer vollständigen Passung zwischen Individuum und Stelle. Unser Tipp: Suchen Sie systematisch nach Stellen oder Berufsfeldern, die zu Ihnen persönlich passen! Und wie Sie das schaffen, sehen wir uns jetzt an.

 

Was brauche ich?

Für eine hohe Berufszufriedenheit ist eine „bedürfnisbezogene Passung“ am wichtigsten. Dazu müssen Sie zuerst nach innen horchen! Was sind Ihre Interessen? Welche Bedürfnisse haben Sie? Was treibt Sie an? Welche Werte sind Ihnen wichtig? In der Karriereberatung werden dazu u.a. Berufsinteressens-, Motivations- oder Persönlichkeitstests durchgeführt, um Berufe zu finden, die auch wirklich zu Ihnen als Person passen.

Doch nicht nur die Stelle muss zu Ihren Bedürfnissen passen. Auch das Unternehmensimage, die Unternehmensgröße oder die Organisationskultur sollte Ihren Vorstellungen entsprechen. Nicht zu jedem passt ein großes alteingesessenes Unternehmen. Oder nicht jeder fühlt sich in einer auf Konkurrenzkampf ausgelegten Arbeitsumgebung wohl. Halten Sie Ausschau nach einem Arbeitsklima, das Sie auch privat als angenehm empfinden würden.

 

Was kann ich?

Grundvoraussetzung für jede Stelle ist eine „qualifikatorische Passung“. Dazu zählen Abschlüsse, Fortbildungen oder Zertifikate, die Sie dazu befähigen, einen bestimmten Beruf auszuführen. Doch auch hier müssen Sie auf Details achten. Stellenbeschreibungen sind sehr konkret in ihren Anforderungen. Selbst wenn Sie bereits die Branche kennen, in der Sie arbeiten möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Qualifikationen genau zu den Stellenanforderungen passen.

 

Was bin ich bereit zu tun?

Viele Positionen bekommt man nicht einfach über Nacht. Wenn Sie eine Führungsposition innehaben wollen, müssen Sie sich zuerst bewährt haben, um diese zu bekommen. Diesbezüglich spricht man von „potenzialbezogener Passung“. Hierfür müssen Ihre Lernbereitschaft, Ihre Ausdauer und Ihr Selbstvertrauen, kurz Ihr Potenzial, mit Ihren Berufsvorstellungen übereinstimmen. Sind Sie bereit, 50 Stunden in der Woche zu arbeiten? Sind Sie bereit, Entfernungen über 100 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz in Kauf zu nehmen? Auch die Antwort dieser Fragen werden Ihnen bei der Berufsfindung weiterhelfen.

Autor: Walter Feichtner ist Inhaber von Karrierecoach München Mitglied im Beraternetzwerk job40plus.

 

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